Der Zug kommt um 6:05 in Villach an, die Motoren laufen um 6:45.
Schon für den Vrsic Pass alleine hätte sich der Ausflug gelohnt. Die herrliche Aussicht, die leuchtenden gelb und rottöne der herbstlich verfärbten Bäume und die vielen Spitzkehren - einfach nur schön!
Aber wir sind ja in aller Herrgottsfrühe losgefahren - also haben wir noch genügend Zeit um uns weitere Sahnestückchen anzusehen. Nachdem das Gepäck im Hotel abgeladen ist, geht es gleich weiter in Richtung Ligusollo. Auf dem Weg nehmen wir noch einen Toast und werden von einer sehr netten älteren Dame auf einen Kafi eingeladen. Sie hat lange in der Schweiz gewohnt und gearbeitet - bei der Swissair - und ist nun wieder zurück in ihrem Heimatort.
Bei Ligusollo finden wir den Einstieg zur schmalen Strasse auf den Monte Paularo. Zuerst noch über eine schmale schlechter werdende Teerstrasse durch den Herbstwald hinauf zu einer guten Schotterpiste die sich über die Baumgrenze hinaufschraubt.
Die blassgrünen Wiesen und ein malerischer kleiner See im Vordergrund, die Bergketten im Hintergrund. Ein weiteres Highlight! Natürlich fährt reNé auch noch die Schuttrampe hinauf :).
Da es sich um eine Stichstrasse handelt, geht es denselben Weg zurück und weiter nach Cercivento. Mit schier unendlichen Kehren geht es wieder erst auf Teer hinauf. Kurz vor den Antennen fängt endlich der Belag an den wir uns so wünschen: Schotter und Steine des Fundaments einer alten Strasse. Oben beim Zoufplan auf 2000 Metern haben wir eine wunderschöne Aussicht und unsere Töffs scheinen hier ein Gipfeltreffen zu machen.
Nach einem Kafi auf der Piazza machen wir uns wieder frisch und gehen in das Ristorante Carnia wo wir es uns mit Pizza, Tiramisu und Grappa gutgehen lassen.





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