Dienstag, 15. Oktober 2019

kurzes Herbst-Tüürli

Letzten Freitag trafen wir uns um 9h bei herrlichem Herbstwetter im Heidiland zum Kafi. Thomas auf der 790er, Wisi mit der DL650 und Denise und ich mit dem Elefäntli.


Die Fahrt führte uns zunächst über den Splügen, Chiavenna nach Fusine. Dort 'lösten' wir das Ticket für die Fahrt über den Passo Dordona. Doch vorab trieb uns der Hunger ins Nachbardorf zur Trattoria Traversi - wunderbar italienisch!
Gestärkt nahmen wir die Anfahrt zum Passo in Angriff. Traumhaft, durch die bunten Laubwälder hoch in Tal hinein. Die hintere Flanke führt dann über schöne Schotterpisten zum obersten Punkt.


Der kurze Weg hinunter nach Foppolo ist dann eher etwas ausgewaschen und ruppig. Nicht viele Biker fahren noch mit über 83 Jahren auf diesen Pisten - Well done Wisi sen.!


Das Ziel am Abend - San Pellegrino.


Unser erstes Ziel am Samstag war der Passo Croce Domini. Nachdem wir im Frühjahr wegen gesperrter Strassen umkehren mussten - war diesmal alles gut befahrbar. Das Wetter zeigte sich wieder von seiner besten Seite.



Gegen Mittag trafen wir am Lago d'Idro ein, wo wir uns im Ristorante Imbarcadero in Anfo verpflegten.
Den Passo von der anderen Seite her ging es wieder hoch in die Berge. Via Breno, Edolo weiter in Richtung Norden - zum Gavia. So richtig klar war es nicht - ob nun der Gavia offen ist oder eben nicht. Wir versuchten es und wurden 'belohnt'. Gut, die Strasse von Santa Caterina nach Bormio war dann tatsächlich wegen Steinschlag gesperrt - so dass es dort kein Weiterkommen gab. Die Belohnung war dann ein nahezu verkehrsfreier Gavia-Pass in die Gegenrichtung, zurück nach Ponte di Legno. ;-)
Hotelbezug - Nachtessen - gut Schlafen.

Die Rückreise am Sonntag führte uns über die Bernina ins Engadin, Albula, Lenzerheide nach Chur. 20° Temperaturunterschied vom Bernina nach Chur. Mit 26° war es im Rheintal nochmals sommerlich warm.  

Freitag, 6. September 2019

7. Rückreise - 5. Sep 2019

Hm, heute gibt es irgendwann sehr schlechtes Wetter, verteilt über unserem Einzugsgebiet. Wir entscheiden, in Richtung Schweiz zu fahren und sehen, wo wir dann landen. Anscheinend ist vom Stilfserjoch gegen Süden infolge Steinrutsch gesperrt. Somit wird das Timmelsjoch das Hauptziel; und wir landen sogar um 17h im Appenzell...

Da war die Welt, äh das Wetter noch in Ordnung:

Jaufenpass

kurz vor dem Timmelsjoch

Motorradmuseum

In Sölden gabs einen Kaffe und an der Raststädte Trofana Tirol gibts eine warme Knödelsuppe und die Regenkleidung; denn jetzt sieht das Wetter schlechter aus. Ab dem Arlbergpass regnet es und und erschwerend immer wieder Nebel. Viele Fotos gibts nicht ab jetzt, aber eines zur Ansicht der erschwerten Bedingungen:

Runterfahrt vom Furkajoch


Thomas, hat Spass gemacht 😎

285km bis Appenzell, Tom 385km bis Zuhause

Mittwoch, 4. September 2019

6. Quer durch die Dolomiten

Heute halten wir uns kurz mit Text und Fotos. Zu beginn aber eine Anektote, welche vor 4 Jahren begonnen hatte: Damals hatten Steve, Tom und ich meinen Gepäckträger repariert. Heute Morgen brauchte diese Reparatur eine Revision: Das Pet-Röllchen bekam einen Metallmantel und die Kabelbinder wurden erneuert. Wer findet die Kabelbinder?



So, jetzt zu dem Wichtigen Dingen, unsere Route:

Passo Tre Croci nach Cortina d'Ampezzo
Passo Giau
Passo Fedàia nach Canazei
Karer Pass (Passo Costalunga)
Nigerpass (Passo Niger)
über Sarentino zum Penser Joch

Untermalt mit ein paar Fotos:

die Dolomiten von Cortina aus

auf dem Passo Giau

selbstredend :)
Ach ja, wer findet den Mond?


240km, Hotel Rosskopf, Sterzing

Dienstag, 3. September 2019

5. Annäherung an die Dolomiten


Gut gestärkt vom Frühstück mit Rührei (musste ich zuschlagen) gehts gleich hinauf zum Hochplateau zwischen Gallio und Enego: Das gehört auch zu der L'Altopiano dei Sette Comuni; das sind mehrere Hochebenen zusammengefasst. Einfach wunderschön! Weitläufig, Schotter, Wälder und Wiesen. Im Winter scheint dies gemäss den Tafeln ein Langlauf Paradies zu sein.

Aber was erschreckend ist: Unvorstellbar diese Waldschäden in dem Gebiet. Sehr weitläufig und immer grosse Schneisen gemäht: Paradies für Waldarbeiter und Borkenkäfer: Tom meint, der stattlichste Borkenkäfer hatte die Ausmasse eines Brillenbärens, wenn nicht sogar Braunbär!



Zu erwähnen: Col Perer, SP38, coole Passstrasse, teilweise neuer Belag da der Giro hier durchfuhr :)

he, im Hintergrund sieht man schon die Dolomiten:




Ab jetzt gibt es den Pässe-Nachmittag mit Passo di Rolle, Vallés, Duran und Forcoletta Cibiana. Aber unseren Pass wollte zum Glück niemand.



Zusammenfassend: Der ganze Tag war super Offroad oder Super-Moto 😍

260km, Hotel Ferrovia, Calalzo

4. Hochebene der 7 Gemeinden

Das dueni Navi funktioniert fast bis nach Altissimo. (heute System blau, siehe unten)

Eines soll auch mal gesagt sein: Herzlichen Dank an Thomas für die ausgezeichnete Routenplanung!

Heute hat es zum Aufwärmen tolle Strässchen mit griffigem Belag :)

In San Quiric. gibt es den obligaten Cafe Stop. Aber das schlechte Wetter hat uns eingeholt und es leert wieder in Strömen. Wir warten ein wenig und ziehen die Regenkleidung an. Dann kommt ein Waldabschnitt mit Belag und Kieswegen; ohne Regen hätte es noch mehr Spass gemacht.



Da es nicht möchte aufhören zu Regnen, suchen wir ein Restaurant. Die Pasta tun einem richtig gut. Als wir die Motos wieder starten, regnet es nicht mehr, aber die Regenkleider bleiben noch dran.

In Asiero halten wir für einen Cafe (und einer gönnt sich ein Cornet) und um die Regenkleider loszuwerden, denn es wird langsam wieder warm. Ebenso prüfen wir die mögliche Strecke und überlegen wo wir übernachten könnten.

Bei Calvene geht es hoch auf die L'Altopiano dei Sette Comuni oder auch L'Altopiano di Asiago genannt. Eine coole Bergfahrt und dazu bietet sich oben eine tolle Rundum- und Aussicht:



Durch einen Wald fahren wir gegen Norden wieder ins Tal Richtung Gallio:


Etwas ganz Anderes: Ist das praktisch wenn man die Waschmaschine vor der Haustüre hat?


185km, Albergo Valbella, Gallio

3. Von Navazzo durch die Lessinische Hochebene


Vom Übernachtungsort Navazzo aus, biegen wir auf die Belagstrasse bis nach Costa und dann folgt ein wunderbarer Waldweg zum Refugio Piemp.
Sprichwörtlich cooler erster Teil bis nach Costa im Wald und Schatten des Bergkammes .
Eine richtige Kühlweste ;). Dann erster offroad Teil durch den Wald. Schöne Piste mit zT grobem Schotter. Da rauf sollte es auch ein Weg vom Stausee nach Anfo geben (muss man mal testen).


Das Riufugio Pimp mit schönem Blick auf den Gardasee.


Von da runter an den See durch den Wald und ein paar Dörfer auf einem Rest-Teerbelag.
Dann bei Limone auf die Garda See höllen Strasse.
Im Tempo einer lahmen Schnecke und bei 30. Grad+ ... kein Spass


Oben um Riva rumgefahren und hoch den Berg zum Monte Velo. Genau so heisst das hier. Schöne Strecke. Hinten runter und beim dritten Versuch einen Tost ergattert .... Sonntag und schönes Wetter ... alles voll.


Dann aber viel davon (Spass) .. Auffahrt auf die Lessinische Ebene. Sooo cool und links und rechts und ... und und.


Panorama auf dem Hochplatteau. Schöne Schotterstrassen, leider voll mit Wandervögel.
Also nix mit stauben ...


Ob es uns heute auch wieder erwischt ? 
Vorweg genommen - nö


Alles bereit für den Alarmstart morgen

und gespiesen haben wir auch immer gut, hier beim Znacht im Hotel Centrale


162km, Hotel Centrale, Roveré Veronese

Sonntag, 1. September 2019

2. Tag um das Herzstück Passo di Croce Domini

Der Himmel ist noch verhangen als wir losfahren. Zuerst schlängeln wir uns einer Schlucht entlang. Danach gibt es ein paar mystische Dampfschwaden Richtung Bracca.

Cafe Stop

Beim Borgo Prestine geht es auf einen Geheimtipp von Thomas und Steve (ihren Freeride Park), ein Strässchen den Wald hoch zum Croce. Aber oh Schreck, reNé würde sagen: Kaputt gemacht! Sie haben das Strässchen geteert... Aber es ist immer noch schön da, mit zwischendurch heftiger Steigung, hochzukraxeln.

Borgo Pristine, hinten Hotel Oasi Verde

Ab jetzt beginnt der Spass:



Beim Dörfchen Campolaro spuckt einem der Wald wieder aus. Kurz davor ein Bild mit der wiederhergestellten Strasse. Man sieht immer noch die Waldschäden vom Oktober 2018. Dort oben standen wir im Juni schon, als der Croce noch geschlossen war.


Oben angekommen, schaut es noch verhältnismässig ok aus:


Doch kaum abgestiegen beginnt es zu regnen und feiner Hagel mischt sich dazu. Etwa ein halbe Stunde warten wir zu, dann ziehen wir das Regenzeug über und wir begeben uns zwischen die braunen Bächlein und schwimmen Strom aufwärts.


Es ist so nass, beam me up Scotty

Schöne Stimmung am Maniva

Das Gewitter hat uns beharrlich vom Crocce über den Maniva bis runter nach Anfo begleitet und uns zu einer Kaffee- und Tostpause gezwungen

Und im Testeinsatz: duenis next Gen Navi; unkaputtbar (geprüft durch Lessinisches Freilaufhuhn)

Leider fehlen die Bilder von der superschönen Supermoto Strecke entlang des Stausees, rüber nach Navazzo, oberhalb des Gardasees (keiner wollte für ein Foto stoppen 😂 )


190km, Hotel Tre Punti, Navazzo

Samstag, 31. August 2019

2019 TET Italien - Scheffe + dueni

Thomas hat sich dieses Jahr für uns einen Teil der TET (www.transeurotrail.org ) in Italien vorgesehen:

(c) www.transeurotrail.org 

Wie weit wir fahren wollen, wissen wir noch nicht. Thomas hat aber die Tracks auf Handy und Navi dabei. Wir treffen uns für den Start beim Rössli in Brütisellen. In der Schweiz kann ich ja mal übernehmen ohne dass wir uns gleich verfahren.

den ersten Kaffeehalt gibts in Splügen

Beim armen Teufel in Ciavenna stärken wir uns nach der Passfahrt.

Der Passo Dordona gehört natürlich dazu. Von der Nordseite mit seinen Kehren auf Teer, geht es dann auf Schotter über. Auf der Südseite hat es immer wieder Betonstrassen:




Dort unten im Skiort Foppolo gibt es un Cafe:



Wir finden in San Pellegrino Terme unsere Unterkunft in der Albergo Papa. Da Thomas fast vor Hunger stirbt, essen wir gleich das Menü für die Hotelgäste im eigenen Restaurant.



PS: Zum Glück schläft Thomas noch nicht: Er bemerkt dass es anfängt zu regnen; schnell die Schuhe vom Balkon hereinholen, sonst wären wir schon in den Schuhen geschwommen bevor es am 2. Tag richtig losgegangen wäre; davon aber Morgen mehr... 😅

330km, Albergo Papa, San Pellegrino Terme