Mittwoch, 18. Oktober 2017

Ritorno a la casa...

9:30h, die Motoren starten. An den Werbeuhren werden Temperaturen von - 1 bis +1° angezeigt und sie lassen es extra für uns schneien:


Aber es ist wieder wunderbares Kaiserwetter :) Und auch die Motoren sind langsam warm als es zum Bernina hoch geht. steve meinte es sei sogar schon 6 Grad warm gewesen.

Chunt kas Auto? 

Im Engadin hat es noch ein paar Stellen da fühlten wir uns wie in die Tiefkühltruhe gesetzt.

Im Preda Kulm gibt's einen Kaffeehalt. Bei dem Baulärm (es wird ein neuer Zugtunnel gegraben) halten wir es aber nicht zu lange aus.

Wir machen ab, dass wir über die Lenzerheide kurven und einen letzten gemeinsamen Halt im Heidiland machen.



So, i bi fascht dr'Ham, zumindescht im  zweite dr'Ham :) (eppa 1'470km bis do hära) 



Wer sagt es gäbe nur in Italien guten Cappuccino? So kann ich noch besser die vergangenen Tage und Kilometer revue passieren lassen ;^).

alle zufrieden!

Dienstag, 17. Oktober 2017

5. Tag: Zweiter Asphalttag

Wir starten nach einem guten Frühstück von Welschnofen aus mit dem Ziel Livigno. Der Weg führte vorbei an Weissenstein und Petersberg. Die Gegend sieht auch ein wenig nach Deutschland aus. Hügel, Wiesen und die Berge im Hintergrund. Die Strasse führt in weiten Kehren hinab. Vor uns ist das weite Tal wo Auer liegt mit Wein- und Obstanbau.

Im Tal fahren wir Richtung Kaltern am See vorbei wo uns reNé auf Schleichwegen durch die Reben führt.

Auf den Mendelpass lassen sie uns nicht hoch, der ist gesperrt. Da müssen Tom und reNé über die Bücher für eine Umfahrung. 

Also fahren wir weiter bis nach Tisens und von dort auf die Passstrasse des Passo ... (Google kennt ihn nicht und wir habens vergessen). Ahh, reNé sagt Gampen- oder Gamperjoch.

Wir kommen auch an der Ortschaft "Unsere Liebe Frau im Walde" vorbei, auf italienisch schnöde "Senale". Ausserdem auch noch ein Atomwaffenfreies Gebiet - gut haben wir grad keinen atomaren Sprengkopf mit dabei.

Am Lago di Santa Giustina erwärmt sich reNé endlich Toms Wunsch für die Mittagspause:


Trotz Seeblick entscheiden sich alle für ein fischfreies Menu. Nach dem Essen fällt es mir (steve) etwas schwer wieder in den Kurvenmodus zu kommen. Doch nach einigen Kehren kommen wir wieder in den Flow. Beschwingt fahren wir den Passo Tonale hoch.
Die Hochhäuser oben auf dem Pass sind schrecklich - aber die sieht man beim Foto vor dem Militärdenkmal nicht.


Der Passo Mortirolo folgt als nächster: In einer schönen Landschaft eingebettet.


Dann wäre noch ein Pass vorgesehen gewesen, da verpassten wir die Einfahrt. War aber besser so, denn es wäre ein Fahrverbot im Weg gestanden. Tom liess es keine Ruhe und wir erkundeten das Stück von der anderen Seite. So sind wir auf das Fahrverbot gestossen.

Der Passo di Foscagno führt uns zu unserem Hotel Carpe Diem in Livigno. Tom und reNé kennen es von einem letzten Besuch.

Lichtspiel der untergehenden Sonne über Livigno... 

... und dem Restaurant von unserem Hotel 


Montag, 16. Oktober 2017

4. Tag: Es Achti um Cortina D'Ampezzo...

Also, der erste Pass wurde uns verwehrt: Der Forcella Laverdêt; wir mussten vor der wegen Revision geschlossenen Brücke umkehren. Dann halt zurück aus der "Sackgasse", war aber ein schöner Abstecher.

In dem Fall über SAPHana ( :) Sappada)  nach Cortina d'Ampezzo. Dort verwehrten sie uns auch noch den Zmittag...

Dafür wird es jetzt Lustig:
Passo Giau, Colle San Lucia, kleiner Pizzastop in Pieve, Pordoi Pass, Stella Pass (aber nur schnell hoch und wieder runter) und den Karerpass.

In Welschnofen übernachten wir im Hotel Pardeller: kleines aber feines Hotel, schöne Zimmer :)

 Cortina D'Ampezzo 

Ausblick auf dem Giau

Beim Mittagessen Blick auf den Civetta (das ist nicht Nebel, es sei ein Felssturz gewesen) 

Auf dem Pordoi Pass



3. Tag: Paularo, Straniger Alm, Plöckenpass

Den Einstieg zur Straniger Alm finden wir gar nicht so einfach - auf italienischer Seite ist er als Colle die Lana angeschrieben.

Tolle Walddurchfahrt zur Straniger Alm


Mittagspause während der Abfahrt vom Plöckenpass: einfach schöne Farben! 

Eine staubige Anfahrt: Wir waren ein paar unter den zillionen italienischen Tagesausflüglern auf Malga Pramosio

2. Tag: Panorama, viel Steigung und mehr

Panoramica delle Vette. Der Name klingt schon sehr vielversprechend und auch die Auffahrt auf dem schmalen Teersträsschen durch den Wald hinauf macht gute Laune. Als der Wald lichter wird, sehen wir wie hoch wir in der kurzen Zeit schon gestiegen sind. Die Aussicht wird immer besser, die Bergketten in der Ferne treten hervor. Nun auf Schotter scheinen die Kehren ins Nichts zu führen und wir haben viel zu wenig Zeit das tolle Panorama zu geniessen - wir müssen uns ja auf die Piste konzentrieren. An einer schönen Stelle halten wir und machen Aufnahmen mit der Drohne.


0693

Von Ovaro führt die Strasse mit bis zu 28% Steigung hoch. Alles neu asphaltiert, eine Spitzkehre nach der anderen. Wir kommen richtiggehend in einen Kurvenrausch. Manchmal ist der Verlauf der Strasse erst im letzten Moment ersichtlich. Das Laub auf der Strasse sorgt für weitere Verwirrung wenn die Blätter über den Weg wirbeln. Die leuchtend gelben Bäume strahlen im Sonnenlicht. Der oberste Teil der Strasse ist betoniert.






Die Strecke zur Forcella Laverdet wäre wohl eigentlich gesperrt, da an einigen Stellen Bauarbeiten im Gang sind. Mit den Enduros ist das aber kein Problem und auch kein Hinderniss. An einer Stelle ist die Strasse weggesült und abgesperrt. rené fährt voraus über die Brücke mit Holzbalken und über die provisorische Strecke durch den Fluss. Am Ende des Schotterwegs beginnt der Abschnitt mit den vielen Kehren. Alle Geraden gleich lang, alle Kurven mit demselben Radius und am Ende des Gewürms eine gerade Brücke über den Fluss.

Als krönenden Abschluss fahren wir noch über den Passo della Digola. Ein schmales weiss geschottertes Strässchen das mit ordentlich Steigung und Gefälle durch den Wald zu einer Alm hoch führt und anschliessend wieder hinunter zur Mondschein Hütte wo wir noch ein letztes Mal einkehren.

Freitag, 13. Oktober 2017

Villach - Wurzenpass - Vrsic Pass - Monte Paularo - Zoufplan - Tolmezzo

Uh, sehr Früh... Um 5 Uhr schon wach, aber es gibt ja um 5:30h schon der Morgentee :)

Der Zug kommt um 6:05 in Villach an, die Motoren laufen um 6:45.


Schon für den Vrsic Pass alleine hätte sich der Ausflug gelohnt. Die herrliche Aussicht, die leuchtenden gelb und rottöne der herbstlich verfärbten Bäume und die vielen Spitzkehren - einfach nur schön!


Aber wir sind ja in aller Herrgottsfrühe losgefahren - also haben wir noch genügend Zeit um uns weitere Sahnestückchen anzusehen. Nachdem das Gepäck im Hotel abgeladen ist, geht es gleich weiter in Richtung Ligusollo. Auf dem Weg nehmen wir noch einen Toast und werden von einer sehr netten älteren Dame auf einen Kafi eingeladen. Sie hat lange in der Schweiz gewohnt und gearbeitet - bei der Swissair - und ist nun wieder zurück in ihrem Heimatort.

Bei Ligusollo finden wir den Einstieg zur schmalen Strasse auf den Monte Paularo. Zuerst noch über eine schmale schlechter werdende Teerstrasse durch den Herbstwald hinauf zu einer guten Schotterpiste die sich über die Baumgrenze hinaufschraubt.


Die blassgrünen Wiesen und ein malerischer kleiner See im Vordergrund, die Bergketten im Hintergrund. Ein weiteres Highlight! Natürlich fährt reNé auch noch die Schuttrampe hinauf :).


Da es sich um eine Stichstrasse handelt, geht es denselben Weg zurück und weiter nach Cercivento. Mit schier unendlichen Kehren geht es wieder erst auf Teer hinauf. Kurz vor den Antennen fängt endlich der Belag an den wir uns so wünschen: Schotter und Steine des Fundaments einer alten Strasse. Oben beim Zoufplan auf 2000 Metern haben wir eine wunderschöne Aussicht und unsere Töffs scheinen hier ein Gipfeltreffen zu machen.


Nach einem Kafi auf der Piazza machen wir uns wieder frisch und gehen in das Ristorante Carnia wo wir es uns mit Pizza, Tiramisu und Grappa gutgehen lassen.

Selfie uf em Berg

v.l.n.r.: Fahrer 1, Fahrer 2, Fahrer 3 und Fahrer 4

Donnerstag, 12. Oktober 2017