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Von Ovaro führt die Strasse mit bis zu 28% Steigung hoch. Alles neu asphaltiert, eine Spitzkehre nach der anderen. Wir kommen richtiggehend in einen Kurvenrausch. Manchmal ist der Verlauf der Strasse erst im letzten Moment ersichtlich. Das Laub auf der Strasse sorgt für weitere Verwirrung wenn die Blätter über den Weg wirbeln. Die leuchtend gelben Bäume strahlen im Sonnenlicht. Der oberste Teil der Strasse ist betoniert.
Die Strecke zur Forcella Laverdet wäre wohl eigentlich gesperrt, da an einigen Stellen Bauarbeiten im Gang sind. Mit den Enduros ist das aber kein Problem und auch kein Hinderniss. An einer Stelle ist die Strasse weggesült und abgesperrt. rené fährt voraus über die Brücke mit Holzbalken und über die provisorische Strecke durch den Fluss. Am Ende des Schotterwegs beginnt der Abschnitt mit den vielen Kehren. Alle Geraden gleich lang, alle Kurven mit demselben Radius und am Ende des Gewürms eine gerade Brücke über den Fluss.
Als krönenden Abschluss fahren wir noch über den Passo della Digola. Ein schmales weiss geschottertes Strässchen das mit ordentlich Steigung und Gefälle durch den Wald zu einer Alm hoch führt und anschliessend wieder hinunter zur Mondschein Hütte wo wir noch ein letztes Mal einkehren.



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