Freitag, 8. September 2017

Chaberti... Chaberta... Chaberton

Ich denke wir sind in einer Zeitschlaufe (zum Glück) und kommen wohl nie mehr zurück. Weil, jeden Morgen gleiches schönes Wetter und der Chaberton winkt uns fies zu und lockt.


Diemal noch nicht (weil wir sind ja hier zum Enduro-Wandern und nicht Bergsteigen) aber auf der Liste ist er definitiv und wenn's denn eine E-Freeride on Stereoids oder ein E-Bike mit Akku-Mulis sein muss, dann eben so - irgendwann.

Heute gehen wir Richtung Lago Nero und die anderen Lagos, gleich hinter dem Hotel den Berg rauf.
Und soviel zum 'Wandern' . Düni's Joghurt vom Frühstück war wohl doch schon etwas heftig übers Ablaufdatum, so wie er den Wald rauffetzt - als müsste er dringend wo hin.



Nach dem Lago Nero geht der Weg in engen Kehren den Hang hoch. Das ist der Moment um der Drohne etwas Auslauf, mh Ausflug zu geben.

Übungskehre für Drohnenflug. Zugleich sieht man am Gegenhang den Pass der Mittagspause

Kurz das Drehbuch besprochen und Düni fährt hoch und runter und hoch und runter und ich fliege mit dem Teil 'gekonnt' um ihn rum - leider ohne viel auf das Video zu bringen ....  ausser ein paar knapp verfehlten Tannen und mich selber. Das erinnert mich ein bisschen an das Apportier-Spiel mit den Hunden.



Weiter den Hang hoch Richtung Krete - krass hinter dem Kamm ein neues Panorama mit einer total anderen Vegetation in super Farben.




Nochmals ein neuer Versuch mit der Drohne. Mit Düni das Script besprechen und dann geht er an den Start. Kommt gut - ich verfolge ihn bis er hinter der Krete verschwindet. Mh - leider vergessen auf Record zu drücken ... Batteriewarnung .... ich warte und warte und Düni wartet und wartet und die Drohne piepst ... Da kommt er elegant ums Eck und ich verfolge ihn mit den letzten Milliamperes.  So - das war's - Akku leer und die anderen vergessen einzupacken.



Noch ein wenig rumgekurvt zur Skiliftstation und dann wieder runter zum Lago Nero. Von dort den Wanderweg hoch auf den Colle Begino.  Mittagessen. Steve, im Juni waren wir ca 200 meter vor der Krete ;).



Düni's Navi sagt wir hätten schon 2000 Kalorien verbraucht - also leisten wir uns üppig Schoggi und so. Gepackt und wieder runter zum Lago. Von da weiter nach unten und dann scharf rechts dem Hang nach durch den Wald. Hier ist's wieder etwas feuchter und tatsächlich finden wir einen Bach. - Supi das muss natürlich sein. Das war dann meine zweit kürzeste und auch nur teilweis erfolgreiche Bach Traversierung....



Der Weg führt runter ins Tal vorbei an verfallenen Häusern. Ziemlich steil und ruppig mit grossen Steinen. Ich frage mich grade wie die Mountain-Biker da je hochkommen als ich elegant runterfalle. Hm schön peinlich grad so einem vor's Bike ... Na ja - so tun als wär das ein normales 'Enduro-Absteigen' - Töff aufheben und schnell weiter.

Im Tal unten dann schöne Schotterpiste bis zur Verbindungsstrasse nach Sestriere.  Kafi ist angesagt - und etwas weiter Richtung Valle Argentera finden wir auch einen. Dann wieder los und auf der schönen Strecke am Fluss entlang ins Tal rein.

Valle Argentera mit 'Tom's Spielplatz' und der gelungeren Variante einer kleinen Bachquerung.



Wirklich tolle Strecke entlang dem Flüsschen

Ganz hinten im Tal - vor der Auffahrt zur letzten Alp - noch eine Agricultura die Käse verkauft.



Das 'Grosi' nimmt uns mit in den Keller - sicher 20 Laufmeter mit Käsen hat sie da zur Auswahl. Wir posten feinen Kuh- und Geissenkäse. Die werden uns dann beim Heimfahren sicher freuen.
Von da aus direkt zurück zum Hotel. Töffs abwaschen und Aufladen. Geht ruck zuck.

Der Herr Inspektor scheint zufrieden.



Danach dann zum verdienten z'Vieri - Beine strecken und einfach nix tun - gute Sache.



Die Route von heute hat uns rund um's Hotel geführt. Keine langen Zufahrtswege und fast nur Schotter. Eine schöne Ecke mit allen Varianten an Pisten und Eindrücken.




In der Summe - 5 Tage Endurofahren, unfallfrei, immer schön - immer warm - 555km und alle voll genossen :).
Hotel, Essen und alle die uns verwöhnt haben waren super nett und haben geduldig unser italiensch - oder eher unsere Versuche dazu - ertragen. Auch die, die wir unterwegs ab und an mal nach dem Weg gefragt haben.


So - 'Fertig' - schluss mit Blog - Tschüss.

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